Arbeitsweise

Was macht den Unterschied...

zwischen billig angebotenen Geothermie- (Erdwärme-)Bohrungen und seriösen Angeboten qualifizierter Bohrunternehmen?

Bohrungen für Erdwärme werden zu höchst unterschiedlichen Preisen angeboten. Worin liegt der Unterschied? Wo liegt die Gefahr auf Billiganbieter reinzufallen?

Wichtig ist:



  • die eingesetzte Bohrtechnik muss sicherstellen, die Bohrung in die vorgesehene Tiefe zu bringen.
  • ein ausreichender Durchmesser, welcher nicht nur den Einbau der Erdwärmesonde, sondern auch eine ausreichende Verpressung zulässt.
  • die Kompetenz des Bohrteams, erfahrene fachlich gut geschulte Bohrgeräteführer und Bohrhelfer kommen auch mit schwierigen geologischen Verhältnissen klar.
  • die Konstruktion und Verarbeitung der Sonden und des Sondenkopfes. Die Erdwärmesonden bleiben mehr als 50 Jahre in Betrieb, 2-3 mal so lange wie die Wärmepumpe. Hier zu sparen wäre falsch.
  • die Verwendung hochwertiger Verpressmaterialien um die Wärmeleitung zwischen Gebirge und Erdwärmesonde sicher zu stellen. Der Mehrpreis für Verpressmaterialien mit hoher Wärmeleitfähigkeit macht sich auf die Betriebsjahre gerechnet auf jeden Fall bezahlt.
  • die vollständige Verpressung der Erdwärmesonden um zu verhindern, dass verunreinigtes Oberflächenwasser in das Grundwasser eintritt. Grundwasserschutz ist eine Generationsverpflichtung! Es ist anzunehmen, dass Erdwärmesonden- und Brunnenbetreiber in den kommenden Jahren für Verunreinigungen durch undichte Bauwerke verstärkt zur Verantwortung gezogen werden.
  • die Durchführung einer abschließenden Druckprüfung der Erdwärmesonden mit entsprechendem Protokoll.

Angesichts der Folgekosten beim Betrieb der Heizungsanlage und der Gefahr von irreparablen Fehlern, kann der anfangs billige Preis für Bohrung für Erdwärmesonden den Betreiber teuer zu stehen kommen. Vor allem angesichts der Vielzahl an Fehlerquellen, die ein Laie ohnehin nicht überblicken kann.